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BRENNSTOFFZELLEN IM ENERGIEMARKT
 



 

"Brennstoffzellen im Energiemarkt - Entwicklungsstand, Einsatzpotenziale und Auswirkungen auf die Energieerzeugung, den Bedarf an Komponenten, die Vertriebsstrukturen sowie die Dienstleistungen"

Bereits in wenigen Jahren könnte die Brennstoffzellen-Hausheizung Realität werden. Doch zur Erschließung eines Massenmarktes müssen noch etliche Hürden überwunden werden, stellt eine Expertenrunde im Rahmen der vom Münchner Marktforschungs- und Beratungsinstitut TECHNOMAR und ENERGIE & MANAGEMENT durchgeführten Studie über den Stand und die Potenziale der Brennstoffzellen in der stationären Energieversorgung fest.

Die an dem Workshop teilnehmenden Vertreter der Wirtschaft, Politik und Wissenschaft stimmten der Einschätzung des Studienteams zu, dass die am weitesten entwickelten Brennstoffzellensysteme – PEMFC, SOFC und MCFC – um das Jahr 2005 mit Feldversuchen in den Markt der dezentralen Energieversorgung eintreten werden. Bei Brennstoffzellen-Heizanlagen für Ein- und Zweifamilienhäuser sei in dieser Phase mit einem Absatz von einigen Tausend Anlagen zu rechnen, der durch das Engagement der Energieversorger abgesichert werde.

Allerdings rechnen die Hersteller selber damit, dass sie die kleinen Brennstoffzellen-Heizkraftanlagen erst dann zu wirtschaftlich konkurrenzfähigen Preisen anbieten können, wenn jährlich rund 100 000 Aggregate produziert werden können. Die in dem derzeit vom Bundestag beratenen KWK-Gesetz vorgesehene Zusatzvergütung von 5 ct./kWh für den ins Netz eingespeisten Brennstoffzellen-Strom reiche nach der Meinung der Experten nicht aus, um den notwendigen Massenmarkt zu schaffen; zusätzliche Markteinführungshilfen seinen daher nötig.

Notwendig sei auch ein zusätzliches Engagement von Zulieferern von konventionellen Komponenten. So müssten zum Beispiel angepasste Pumpen, Ventile, Regelungen und Sensoren für den Einsatz in kleinen Brennstoffzellenanlagen entwickelt und preisgünstig zur Verfügung gestellt werden. Gefragt seien auch neue Kooperationen zwischen Handwerk und Versorgungsunternehmen, um Hausbesitzern überzeugende Brennstoffzellen-Dienstleistungskonzepte anzubieten.

Durch ihre Umwelt- und Wirkungsgradvorteile hätten Brennstoffzellen auch bei der Objektversorgung, in Nah- und Fernwärmenetzen sowie in der Industrie gute Marktchancen, wenn deren Einsatz durch ein KWK-freundliches energiewirtschaftliches Klima begünstigt werde.

Der Abschlußbericht der Studie, bei der durch eine Breitenbefragung auch die Akzeptanz und die künftige Marktposition der Brennstoffzellentechnik in der Wohnungswirtschaft, beim Gewerbe und in der Industrie untersucht wurden, wurde im Dezember 2001 durch die Arbeitsgemeinschaft
- TECHNOMAR GMBH,
- Energie&Management
fertiggestellt.

Die Studie kann zum Preis von 4.000,- € erworben werden.

Für zusätzliche Informationen stehen wir Ihnen gerne unter der Telefon-Nummer +49(0)89/419 418-0 zur Verfügung.

Inhaltsverzeichnis der Studie
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