Sie sind hier: Studien  

AUSWIRKUNGEN DER ENERGIEEINSPARVERORDNUNG ENEV
 



 

"Auswirkungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) auf den künftigen Einsatz heizungstechnischer Anlagen und Produkte, auf den Energieträgereinsatz, Baustoffe und Dämm-Materialien für den Wohnungsbau"

Die Energieeinsparverordnung EnEV, in der die Wärmeschutzverordnung und die Anlagenverordnung integrierte Bestandteile sind, tritt nach einer langen Abstimmungsphase am 01. Februar 2002 in Kraft .
Das Ziel der EnEV 2001 ist es, den Energiebedarf um nochmals 25 bis 35 % gegenüber dem heutigen Stand (WSVO 95) zu senken. Erstmalig wird im Gegensatz zur derzeit noch gültigen Wärmeschutzverordnung die eingesetzte Anlagentechnik und, damit verbunden, der für die Gebäudebeheizung/ Warmwasserbereitung erforderliche Energieaufwand neben der Wärmedämmung des Gebäudes in das Konzept der Ermittlung des Jahres-Heizenergiebedarfs einbezogen.
Der Bauherr hat somit zukünftig grundsätzlich die Möglichkeit, die mit der Vorgabe des Jahres-Heizenergiebedarfs angestrebte Energiebedarfsminimierung durch bauliche und/oder anlagentechnische Maßnahmen zu erreichen.

Das führt in einem bisher unbekannten Maße zu Wettbewerb zwischen
1. Anlagentechnik und Ausführung der Gebäudehülle (hoher Wärmeschutz/niedriger Standard der technischen Gebäudeausrüstung oder umgekehrt - respektive in einer vom Markt akzeptierten Kombination)
2. verfügbaren und neuen Anlagentechniken (traditionelle Systeme unterschiedlicher Effizienz, Wärmepumpen, solare Systeme, elektrische Heizsysteme, Lüftungssysteme, kombinierte Systeme, Fernwärme, Nahwärme, in Zukunft auch Brennstoffzellen-Technik usw.)
3. den verfügbaren Energieträgern Gas, Öl, Strom und regenerativen Energien

Es werden etablierte Systeme und Produkte Marktanteile einbüßen oder in Kombination mit anderen Systemen dazugewinnen, neue Systeme und Produkte am Markt nachgefragt werden und neue Entscheidungsträger und Entscheidungsabläufe entstehen. Die gesamte Technische Gebäudeausrüstung, die Bauhülle und die Energiebedarfsstruktur werden grundlegende Veränderungen erfahren. Dies qualitativ und quantitativ zu bewerten ist Gegenstand einer geplanten Gemeinschaftsuntersuchung.

Aufgrund der erforderlichen ganzheitlichen Betrachtungsweise (Gebäudehülle / Heizungstechnik / Energieträgereinsatz) wurde für die Durchführung der Untersuchung eine Arbeitsgemeinschaft gebildet, die in der Lage ist, die Konsequenzen aus der EnEV sowohl technisch als auch marketingmäßig abzuleiten.

Mitglieder der durchführenden Arbeitsgemeinschaft sind
- TECHNOMAR GMBH
-TECHNISCHE UNIVERSITÄT DRESDEN
Institut für Thermodynamik und Technische Gebäudeausrüstung
- INSTITUT FÜR BAUFORSCHUNG E.V., Hannover

Die Arbeitsgemeinschaft hat die Untersuchung im November 2001 abschlossen.
Die Ergebnisse basieren auf der Durchführung von 1.100 Interviews mit heutigen und künftigen Entscheidungsträgern, Planer und Bauherrn einem Szenario-Workshop mit Experten aller tangierten Fachbereiche und dem Einsatz erprobter und bewährter Analysetechniken.

Die vollständige Studie mit einer detaillierten Auswertung der Ergebnisse von rund 1.100 Befragungen stellt die Erwartungen und die Auswirkungen der ENEV auf den Markt dar.

Die Studie kann zum Preis von Euro 3.000,- erworben werden.

Für zusätzliche Informationen stehen wir Ihnen gerne unter der Telefon-Nummer +49(0)89/419 418-0 zur Verfügung.

Inhaltsverzeichnis der Studie
Studie bestellen [5 KB]


Brennstoffzellen im Energiemarkt | Baukosten- u. CO2-Reduktion durch Wärmecontracting